häufige Diagnosen

Diagnosen

Kummer und Leid erhalten oft keine Diagnose, denn sie sind in der diagnostischen Systematik des Gesundheitssystems nicht enthalten. Beispiele sind:

  • Raucher-Entwöhnung
  • Gewichtsreduktion / Abnehmen
  • Liebeskummer / Beziehungs- und Partnerschaftsprobleme
  • Mobbing / Bossing
  • psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt

Meist wird hier keine Therapie von Krankenkassen bezahlt, obwohl die Ursachen und das Fortbestehen der Problematik fast immer psychisch bedingt sind. Bei mir finden Sie fachkompetente Begleitung ohne Wartezeit und Wartelisten.
Krankenkassen-finanzierte Therapie erhalten Sie verrückter Weise erst dann, wenn sich Ihr Zustand derart massiv verschlimmert hat, dass er als „krank” oder „gestört” diagnostiziert werden kann. Die üblichen Präventions-Angebote der Kassen haben meist nicht den erforderlichen Tiefgang zur ursächlichen Beseitigung der Schwierigkeiten!

Sie haben eine Diagnose erhalten? Bitte beachten Sie, dass diagnostische Begriffe oft als etikettierend und stigmatisierend empfunden werden, sodass zu dem vorhandenen Leid auch noch das Gefühl der Beschämung und des Angriffs auf den Selbstwert hinzu kommen. (siehe auch hier) Wenn sich Therapeuten fachlich austauschen wollen oder wenn es um die Abrechnung mit den Versicherungen geht, sind diese Begriffe sicher nützlich. Aber in einer allzu leistungsorientierten, perfektionistisch und konkurrenz-fokussierten Gesellschaft schaden diese Begriffe mehr, als sie nutzen.
Übrigens: Es gibt derart viele Diagnosen, dass ich nur die häufigst vorkommenden hier aufgeführt habe. Wenn eine Diagnose hier nicht zu finden ist – bitte fragen Sie einfach an!

Meine Angebote zur jeweiligen Problematik: In den folgenden Beiträgen erfahren Sie, mit welcher Sichtweise und welchen therapeutischen Ansätzen ich Sie bei der Überwindung der Problematik begleiten möchte.


Alle Psychischen Probleme haben gemeinsam, dass sie sich verschlimmern und verfestigen, wenn man nichts dagegen unternimmt. Eigentlich ist das eine Binsenweisheit: Schließlich werden Sie beim Aufleuchten der Motorkontroll-Leuchte Ihres Autos nicht so einfach weiter fahren, oder? – Aber psychische Probleme kommen meist schleichend daher. Ein Vergleich „vorher / nachher” ist kaum möglich, weil wir eine Stimmung oder die Stärke von Gefühlen schlecht speichern und erinnern können. Und so neigt man dazu, abzuwarten, bis es von selbst wieder besser wird. Von Chronifizierung spricht man, wenn sich die Problematik festegsetzt hat – ähnlich dem Kolbenfresser beim Auto. Der Aufwand wird immer größer.

Sie möchten mehr über die Gefahr der Verschlimmerung und Chronifizierung psychischer Probleme erfahren? Auf der Website meiner Praxis bei Rottweil habe ich weitere Informationen für Sie zusammen gestellt. Bitte klicken Sie hier!

BurnOut und Depression sind als Begriffe häufig in den Medien zu finden. In unserer absurd leistungsbetonten Gesellschaft wird BurnOut viel eher akzeptiert (besonders in Management-Kreisen) als z.B. Depression, denn angeblich soll BurnOut ein Zeichen für besonders hohes Engagement und enorme Leistungsbereitschaft sein. Depression wird dagegen eher als Zeichen von Schwäche und Krankheit gesehen und wen sie trifft, der sei nicht genug belastbar. Stimmt das wirklich?

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Über Depression wird häufig in den Medien geschrieben, aber nicht immer sind die Informationen dort wirklich hilfreich. In unserer absurd leistungsbetonten Gesellschaft wird Depression oft als Zeichen von Schwäche und Krankheit gesehen und wen sie trifft, der sei eben nicht genug belastbar. Stimmt das wirklich?
Angst vor Verlust des Arbeitsplatz, dem Verlust der materiellen Lebensgrundlage und der sozialen Ausgrenzung heizen die Depression zusätzlich an. Therapie ist dringend erforderlich, damit keine Verschlimmerung eintritt!

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In meiner Ausbildung auf einer der bekanntesten Heilpraktikerschulen Deutschlands erklärte uns ein Psychiater, der früher eine Abteilung einer Psychiatrie geleitet hatte, die bipolare Störung. Ich empfand das psych-logische Erklärungsmodell, das er uns lieferte, als unstimmig und wagte es, dieses zu hinterfragen. Damit fiel ich in Ungnade! – Seither beschäftigte mich die manisch-depressive Problematik sehr. Nachdem ich mich in Schematherapie fortgebildet hatte, fand ich eine neue, für mich stimmige Erklärung für die bipolare Störung. Aber ich konnte nicht prüfen, ob ich richtig lag.

Gegen Ende 2015 erhielt ich den Auftrag eines Klienten mit biplorarer Problematik, ihm Anleitung zu geben, manische Phasen möglichst rechtzeitig vorher zu erkennen. Die sich daraus ergebende Zusammenarbeit weitete sich auf Wunsch des Klienten immer mehr aus, sodass ich schließlich mit meinem Erklärungsmodell arbeiten durfte. Es kam zu einem überraschenden und durchgreifenden Therapie-Erfolg! – Es ist absehbar, wann dieser Klient ohne jegliche Medikamente auskommen wird. Und das nach etwa 35 Lebensjahren mit dieser Diagnose!

Erfahren Sie auf der Website meiner Praxis in Rottweil mehr über mein Therapie-Angebot zur bipolaren Störung / manisch-depressiven Problematik. Bitte klicken Sie hier!

Hektik und Getriebenheit, Leistungsdruck, Perfektionismus, die hohe Gleichzeitigkeit aller Anforderungen (Multitasking) und dazu die enorme Reizüberflutung jeglicher Art… Da ist es doch kein Wunder, wenn man nachts nicht mehr zur Ruhe kommt und sich schon bei Kindern als Reaktion auf diese ungesunde Situation Auffälligkeiten zeigen.

Ach wie gerne würde man vor diesem Stress davon laufen, um auf einer einsamen Südseesinsel endlich entspannen zu können. Damit würden Sie einem uralten, genetisch verankerten Muster folgen: der Flucht. Flüchten können Sie aber auch in den Konsum oder in Drogen oder andere Abhängigkeiten. – Sie könnten auch dagegen ankämpfen. Das bringt aber wenig, weil die Gegebenheiten in dieser Gesellschaft nun mal so sind und sich nur langsam zum Besseren hin verändern lassen. – Als drittes grundsätzliches und genetisch vorgesehenes Verhaltensmuster gibt es die Erstarrung. Und die meisten Menschen befinden sich in dieser Erstarrung und leiden vor sich hin.
Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es denn (außer der Südsee-Insel, dem Kampf oder dem Leid)?

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Die Diagnose ADHS oder ADS ist meiner Ansicht nach ein Paradebeispiel für eine in der ICD-10 (=Internationaler Katalog aller Krankheiten) völlig oberflächlich beschriebenen Symptomatik. Sie ist so weit und unpräzise formuliert, dass auch „ganz normale“ Kinder die Diagnose ADS oder ADHS erhalten können. Zudem existieren zig Erklärungsversuche und Therapie-Ansätze für AD(H)S: Es soll genetisch bedingt sein, die Neurotransmitter / Botenstoffe sollen aus der Balance sein, es solll nur eine Verhaltensproblematik sein usw. — Aber was und wem soll man denn nun glauben? Und was hilft wirklich?

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Angst steht bei allen drei Begriffen im Vordergrund. Bei Ängsten und meist auch bei Panik kann die Ursache keiner bestimmten Situation zugeordnet werden. Grundsätzlich geht es bei Ängsten und oft auch bei Panik um eine meist unbewusste und daher nicht verstandene Strategie der betroffenen Menschen, ein befürchtetes Leid vermeiden zu wollen. In der Therapie muss die Ursache gefunden und aufgearbeitet werden. – Bei Phobien (und manchmal auch bei Panik) ist der Auslöser der Angst bekannt, aber dennoch kann eine den realistischen Umständen entsprechende, angemessene Reaktion aufgrund einer in der Therapie zu klärenden Ursache nicht erreicht werden.

Alle Therapieverfahren, die die Ursachen ungeklärt lassen und sich weitgehend darauf beschränken, einen besseren Umgang mit Angst oder Panik anzutrainieren, weisen naturgemäß hohe Rückfall-Quoten auf. Die Schematherapie mit ihrer ursächlichen und Ursachen aufarbeitenden Arbeitsweise hat hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Therapie deutliche Vorteile bewiesen.

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Zwänge haben sehr oft ähnliche Ursachen: Es ist der Wunsch nach Kontrolle, nach Sicherheit, nach Macht, nach der Fähigkeit Grenzen setzen und durchsetzen sowie die eigene Autonomie beanspruchen und verteidigen zu können. Diese Wünsche gehören zu den menschlichen Kernbedürfnissen. Wenn diese nicht erfüllt werden – besonders in der verletzlichen Kindheit und Jugend – können massive psychische Probleme entstehen.

Vermiedene Gefühle führen zu immer größerem Leid

Unglücklich ist dabei, dass ein vermiedener Schmerz, ein vermiedenes Leid und eine vermiedene Angst immer stärker werden, je mehr man sie unterdrückt. Deshalb verstärken sich die Intensität und die Auswirkungen von Zwängen immer mehr und neigen zur Chronifizierung, wenn keine Therapie erfolgt.
Der Zwang ist oft der (vergebliche) Versuch, eine leidvolle Situation bewältigen wollen Das erscheint dem menschlichen Verstand unlogisch. Aber die Psyche folgt ihrer eigenen Logik. Und um diese Logik verstehen zu können, ist eine Psychotherapie erforderlich.

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Ein (psychisches) Trauma kann durch einen Unfall, eine (Natur-) Katastrophe oder durch Gewalt durch andere Menschen entstehen. Das Wort Missbrauch (eines Menschen) hasse ich, weil es von der Wortbedeutung her falsch ist und den Eindruck erweckt, als gebe es auch einen Gebrauch (eines Menschen). Diese Verfälschung ist gefährlich, weil tatsächlich immer Gewalt ausgeübt wird und keinesfalls ein „Missbrauch”! Gebrauch oder Missbrauch ist nur bei Gegenständen / Materie möglich. – Gewalt kann psychisch, körperlich oder sexuell betont sein und kann ein Trauma bewirken.

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Ein Kind hat nur eingeschränkte Fähigkeiten, leidvolle Ereignisse verstehen und einordnen zu können – besonders wenn diese Ereignisse mit Todesangst verbunden waren. Außerdem gilt: Je geringer das Lebensalter war, in dem solche Ereignisse stattfanden, um so verletztlicher ist ein Kind und um so zerstörerischer sind die Folgen.
Diese Folgen zeigen sich in belastenden Gefühlen, auffälligen Verhaltensweisen und der Art, über sich selbst und die Umgebung zu denken. Im Fachjargon wird von „Persönlichkeitsstörung” gesprochen. Ich hasse dieses Wort, weil es abstempelt, etikettiert,  stigmatisiert und das Leid der Betroffenen unnötig vergrößert. – Zu alledem gibt es auch heute noch zahlreiche Therapeuten, die ihre Fortbildung vernachlässigt haben und weiterhin behaupten, „Persönlichkeitsstörungen” ließen sich nie erfolgreich therapieren und blieben das ganze Leben lang bestehen. Das ist nachweislich Quatsch!

Die Begriffe „Trauma” und „Borderline” werden in den Medien, aber auch in Gesprächen schlecht informierter Menschen oftmals sensationsheischend oder dramatisierend benutzt und zugleich wird die wahre Bedeutung dieser Begriffe völlig verzerrt. Für traumatisierte Menschen oder jemanden, der unter einer Borderline-Problematik leidet, entsteht so zusätzliches Leid durch Stigmatisierung und Ausgrenzung.

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Let's talk about Sex! – Ohne Vorurteile, Bewertungen und falsche Scham!
Schwierigkeiten mit der Sexualität beginnen bereits damit, dass es besonders schwer fällt, darüber mit jemandem zu sprechen. Religiöse / kirchliche Moralvorschriften, rigide gesellschaftliche Vorstellungen von dem, was „normal” ist, Hysterie in den Medien zu jeder Art von „abweichendem Sexualverhalten” und ungünstige Prägungen aus Kindheit und Jugend erschweren es, ganz offen und ohne falsche Scham über sexuelle Themen und Schwierigkeiten zu sprechen.
Mit mir finden Sie in Beratung & Therapie hohe fachliche Kompetenz und zusätzlich lange eigene Lebenserfahrung (auch auf sexuellem Gebiet). Nichts bewerte oder beurteile ich, sondern begegne Ihnen mit Einfühlung und Verständnis!

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